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Umzäunung

stabile Umzäunung mit Holz

Diese hängt sehr von der Größe und Zusammensetzung der Herde ab. Bei einem deckfähigen Hengst sollte man einen hohen Zaun anbringen, da er sich bemühen wird, zu den Stuten zu gelangen, oder sein Revier verteidigt. Normalerweise respektieren die Tiere einen Maschendrahtzaun. Die Höhe sollte 100 - 120 cm betragen, die einzelnen Felder sollten nicht viel größer als 12 mal 12 cm sein, da sie sonst Beine und Kopf durch die Öffnungen stecken. Es ist besser, gleich einen stabilen Zaun zu errichten, als später andauernd an einer nicht funktionierender Umzäunung herumzuflicken. Weiters kann man Holzzäune verwenden, allerdings besteht die Gefahr, daß Hunde hinein- oder Fohlen hinauskommen. Stacheldraht sollte man möglichst vermeiden.

Unterstand

Llamas brauchen Schutz vor rauhen Witterungsbedingungen. Schatten im Sommer, Schutz vor Wind, Regen, Schnee und Kälte im Winter. Falls die Temperatur für längere Zeit unter 15° Celsius sinkt, sollte bei einer Geburt ein geschützter Platz vorhanden sein. Es hat Fälle ge-geben, wo dem Neugeborenen die Ohren abgefroren sind. Bei Nicht-vorhandensein einer Heizung sollte eine Wärmelampe verwendet werden, jedoch in ausreichender Höhe montiert, um Verbrennungen auszuschließen. Man sollte den Stall so gestalten, daß man die Möglichkeit hat, eine abfohlende Stute oder Ähnliches beobachten zu können, grundsätzlich sollte aber jedes Tier kommen und gehen können, wann es will.